EURINOME

MAŁGORZATA PRZYBYSZ

MEZZOSOPRAN

Małgorzata Przybysz wurde in Jelenia Góra geboren, wo sie im Alter von sechs Jahren mit der Musikausbildung begann. Sie studierte klassischen Gesang in einem Kammerchor unter der Leitung von Franciszek Kosha und setzte dann an der Musikschule in Jelenia Góra in der Klasse von Agnieszka Rehlis ihre Ausbildung fort. Noch als Schülerin hatte sie ihre erste Auftritte mit dem Orchester von Jelenia Gora und nahm in verschiedene Konzerte im In- und Ausland mit Kammermusik Repertoire. Sie absolvierte die Gesangsabteilung der Musikakademie in Breslau in der Klasse von Prof. Ewa Czermak.

Während ihres Studiums war sie Stipendiatin des Ministeriums für Kultur und Kunst. Sie ist die Preisträgerin (2. Preis) und des Sonderpreises beim polnischen Gesangswettbewerb Franciszek Platów in Breslau. Sie erhielt auch ein Diplom für die hervorragende Vorbereitung der Rolle "Joacim" (Oratorium von Susanna G. F. Handel) während des Interpretationskurses für Oratorien- und Kantatenmusik in Breslau. Der Höhepunkt des Kurses war ein Konzert beim XXXIX. Wratislavia Cantans Festival. Sie nahm an vielen Meisterkursen teil, unter anderem mit prof. T. Żylis-Gara, prof. J. Artysza, prof. S. Vitucci, prof. D. Grabowski. Sie verbesserte auch ihre stimmlichen Fähigkeiten am Mariinsky Theater in St. Petersburg.

 

Bereits während ihres Studiums debütierte sie auf der Bühne der Breslauer Oper in der Rolle von Berta (G. Rossinis Barbier von Sevilla) und die Rolle von Isabella (G. Rossinis Italiana in Algeri) auf einer kleinen Bühne in Breslau. Nach ihrem Abschluss sang sie 2.Norne und Wellgund (Götterdämmerung von R. Wagner) und Schwertleite (Walküre von R. Wagner) in Aufführungen der Breslauer Oper in der Jahrhunderthalle. Während ihrer langjährigen Tätigkeit in Deutschland spielte sie folgende Rollen: 3.Dame (WA Mozarts Zauberflöte), Mädchen (Musical My fair Lady von F. Loewe), Castavy (Šarka Z. Fibicha - deutsche Premiere, aufgenommen von Deutschland Radio und NDR Kultur und ausgestrahlt von NDR Kultur ), Matrone (Anna Karenina J. Hubaya), Bersi (Andrea Chénier U. Giordano), Ljubow (Mazepa P. Czajkowski) am Staatstheater in Braunschweig. In ihrem Repertoire hat sie auch andere Opern-Partien, unter anderem: Orpheus (Orpheus und Eurydyka Ch. W. Gluck), Zita (G. Schicchi G. Puccini), Flora (Traviata G. Verdi), Magdalena (Rigoletto G. Verdi) , Suzuki (Madame Schmetterling G. Puccini), Marina (Boris Godunow M. Musorgski), Carmen (Carmen G. Bizet).

 

Die Künstlerin tritt auch gerne in Werken der Oratorien- und Kantatenliteratur auf. Sie hat Dutzende von Partien vorbereitet, unter anderem Stabat Mater von J. B. Pergolesi, Gloria A. Vivaldi, Johannes-Passion (Breslauer Philharmoniker), Weihnachtsortorium von J.S Bach, Messias GF Händel, Requiem und Krönungsmesse von WA Mozart, Neunte Symphonie von L. van Beethoven, Paulus F. Mendelssohn, Weihnachtsoratorium C. Saint-Saëns, Requiem M. Duruflé, Te Deum A. Bruckner Stabat Mater K. Szymanowski (Deutschlandtournee mit den Breslauer Philharmonikern). Neben der konzertanten Aufführung der Psalmen von E. Brikner und M. Żebrowski nahm sie auch an der Aufnahme auf einer CD teil. Die Künstlerin spielte auch die Rolle einer Mezzosopranistin im symphonischen Gedicht Aleksander Niewski von P. Tschaikowsky in einem Konzert, das vom Orchester des Staatstheaters in Braunschweig begleitet wurde. Sie nahm auch am Projekt "Bachzeit" teil, bei dem sie rund ein Dutzend Kantaten von J. S. Bach in Braunschweig, Seesen, Blankenburg und Goslar aufführte. Sie nahm auch an der Weltpremiere der Kantate "Metanoia" von Bernfried E.G. Pröve zum 100. Jahrestag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Polens.

 

Sie hat unter anderem bei vielen Musikfestivals mitgewirkt: bei den Wagner-Festspielen, den Händel-Festspielen, den Lubliner September-Musikfestspielen, den 11. Schlesischen Sonans-Festspielen, den 5. Internationalen Gitarrenfestspielen, den Internationalen Bachfestspielen, den 11. Mai-Festivals mit alter Musik, den Orgelfestspielen von Jasna Góra und den Internationalen Orchesterfestspielen Jugend.