Vielen Dank! Dziękujemy!

Die kleine Feier zum fünfjährigen Bestehen des Vereins Ars Augusta hat uns gestern alle mit einem wohlig warmen Gefühl zurückgelassen. Wir Künstler (und ich persönlich als Vorsitzende und Gründerin des Vereins) haben so viel Zuneigung und Herzlichkeit gespürt! Es waren Momente der Freude und menschlichen Nähe, die wir heutzutage so sehr brauchen und die an einem Musikabend so natürlich erscheinen.


Das Bouquet von Frau Gabriele Jokiel!

Szczepan Dembinski, Barockcellist, bemerkte zu Recht, dass unser vielfältiges Publikum aus allen sozialen Schichten und politischen Überzeugungen, aus allen Ethnien, aus allen Religionen stammt, und doch mit herzlichen Freundlichkeit bei jedem Konzert erscheint und sich herrlich miteinander verständigt. Uns ist also der Vereinszweck der Förderung der Kultur und Völkerverständigung gelungen?

Szczepan ist ein Musiker, der uns vom ersten Tag an begleitet. Sein Beitrag zum Erfolg des Lausitzer Barockensembles kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Er war damals nur Student an der Musikakademie in Wrocław. Heute ist er 29 Jahre alt, zurückgekehrt in seine Kleinstadt (Bad Flinsberg), wo er nicht nur an einer Schule unterrichtet, sondern parallel seine Solokarriere weiter ausbaut. Er komponiert und wird in diesem Jahr die Rolle des Konzertmeisters des Ensembles übernehmen. Der Krieg in der Ukraine berührt ihn sehr: Den Erlös des Konzerts wollte er der Katastrophe im Nachbarland stiften und schrieb ein Stück für Cello solo: "Variationen über die ukrainische Nationalhymne". In unserem Publikum gibt es jedoch Stimmen, die eine andere Einstellung zum Thema des Kriegs haben. Aber für uns scheint es ein großer Erfolg zu sein, dass wir uns bei diesen Treffen – trotz der unterschiedlichen Meinungen – immer wunderbar verstehen. Genau das ist die Verwirklichung von Schillers Worten „Alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt“.

Es ist das Schwierigste überhaupt für uns Künstler in Krisen- und Kriegszeiten ein Schild universeller Werte zu bleiben: Völkerverständigung, Frieden, Menschenrechte, Bewahrung des kulturellen Erbes. Ich schreibe nicht "Wahrheit" - weil wir alle wissen dass Wahrheit der allerhöchste Wert ist, aber jeder Mensch interpretiert diesen höchsten Wert anders. Mit Worten kann man die Wahrheit nicht begreifen. Die unendliche Kraft der Harmonie von Musiklänge dennoch, hilft unserem Geist friedlich und freundlich zu bleiben, auch wenn die Verteidigung der Gerechtigkeit und Wahrheit gestrebt wird.


Die Künstler vor dem Publikum am 23.4.2022

Wir möchten uns bei jedem einzelnen für den gestrigen Abend und die Nähe zu unseren Aktivitäten während der fünf Jahren bedanken. Ohne Sie wäre das alles nicht möglich, das hat Susan Joseph gestern sehr treffend gesagt. Vielen Dank für das herrliche Bouquet von Gabriele (Frau Jokiel, auf dem Foto), Dorothea (Braumann), Herrn Dembinski (der aus Bad Flinsberg zu uns kam), Herrn Sadowski, Frau Bause! Für alle, die etwas Leckeres mitgebracht haben! An die Musiker!

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um mich bei all unseren Sponsoren des Vereins zu bedanken. Dr. Winfried Stöcker, der vom ersten Projekt an hinter uns stand. Die überaus wichtige Förderung von Institutionen wie der Euroregion, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Schlesischen Museum Görlitz, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Mitteldeutschen Barockmusik e.V., das Komitee Greece2021, der Stiftung Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, der Stadt Görlitz, Erika-Simon-Stiftung und die viele Partnervereine, die uns diese Projekte ermöglicht haben, in Polen wie in Deutschland. Die privaten Spenden von treuen Freunden des Vereins wie Bernd Rosenstiel und Traudel Kochs, Gabriele Albrecht, Karin Thomas-Martin, Mary Schneider, Kay von der Heydt & Anne-Katrin von der Heydt, Herr Markwart Schnabel, Dr. Klaus-Dieter Mende, Frau Andrea von Wiedebach.... Und allen lieben Freunden, die während der Konzerte immer für unsere Künstler spendeten!


Herr Dominik Dembinski mit Heinz Müller auf dem Balkon.

Danke euch allen! Diese klare Anerkennung macht uns Mut, weiter zu arbeiten. Damit mit der Kraft von Musik und Kultur wieder Brücken gebaut werden können: zwischen Ländern, zwischen Kulturen und zwischen Zeiten.

Mit unserer nächsten E-Mail im Mai informieren wir Sie über die wichtigen Projekte, die wir dieses Jahr bereits planen!

Viel Gesundheit und Glück an Alle!


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