Biografia
Amal Reich, in Leipzig geboren, erhielt mit fünf Jahren ihren ersten Geigenunterricht.
Nach dem Abitur am Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gymnasium schloss sie ihr Violinstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin ab.
Es folgten Stationen im Rundfunksinfonieorchester Berlin und in den Orchester-Akademien der Berliner Philharmoniker und der Staatsoper Berlin.
Als Orchestermusikerin wirkte sie zudem in der Sächsischen Staatskapelle Dresden und im West-Eastern Divan Orchestra. Dabei arbeitete sie mit Größen wie Daniel Barenboim, Sir Simon Rattle, Nikolaus Hanoncourt, Alfred Brendel, Anne-Sophie Mutter und Simone Young zusammen. Parallel dazu absolvierte sie einen Master im Fach Kulturmanagement.
Ihr Weg zur Regie führte über Praktika und Hospitanzen bei Regisseuren wie Nikolaus Lehnhoff und Peter Konwitschny. Geprägt durch die Arbeiten von Harry Kupfer und Ruth Berghaus, orientiert sie sich heute maßgeblich an den Prinzipien Walter Felsensteins: Werkkenntnis, Vorurteilsfreiheit und Fokus auf den Sänger-Darstellern.
Seit 2021 realisiert Amal Reich Musiktheater-Produktionen als Regisseurin und Autorin. Ihr Erstlingswerk „Ich brauche keine Millionen“ wurde bereits an Häusern wie den Landesbühnen Sachsen, dem Theater Eisleben und dem Hessischen Landestheater Marburg erfolgreich aufgeführt.
Weitere Produktionen:
CASTING – Revue für eine Darstellerin & Band
Buch & Regie
HEUTE ABEND: LOLA BLAU – Musical für eine Schauspielerin von Georg Kreisler
Regie
DA PONTE – Heiteres Drama in einem Akt
Buch & Regie
