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Kategorie:

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La Compagnia Sassone

Wo:

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz (Apollo) | Schlosskapelle Dresden

Wann:

26 & 28.9.2026

Fastnachts-Lust

Opera Ballet (1697): erste Wiederaufführung.
Libretto: Maria Aurora v. Königsmarck. Musik: Johann Christoph Schmidt.

Über das Projekt 

„Fastnachts-Lust“, geschrieben für den Dresdner Karneval 1697 und aufgeführt von den „Dames und Cavaliers“ des Hofes, ist ein deutschsprachiges Opera-Ballet – eines der allerersten Werke dieses Genres überhaupt. Das Libretto verfasste die geistreiche Dichterin und ehemalige Mätresse des jungen „sächsischen Sonnenkönigs“, Maria Aurora von Königsmarck (1662–1728). Sie war eine der faszinierendsten und emanzipiertesten Frauenfiguren des Barock, die mit dem Stück dem untreuen Herrscher mit versteckten Anspielungen und feinsinnigen – teils erstaunlich frechen – Spitzen gekonnt den Spiegel vorhielt. Die Musik komponierte der Hofkapellmeister Johann Christoph Schmidt (1664–1728).

Das Werk geriet in Vergessenheit und erlebt nun seine Wiederentdeckung: Erhalten sind sowohl das gedruckte Originallibretto als auch eine in der British Library London aufbewahrte Abschrift der Partitur. Eine solche Überlieferungssituation als Grundlage für die heutige Wiederaufführung ist für das barocke Hofballett des deutschsprachigen Raums äußerst selten.

Diesen einzigartigen kulturhistorischen Wert erkannte Dr. Reiner Zimmermann (Institut zur Erforschung und Erschließung der Alten Musik in Dresden, Musikschätze aus Dresden e.V.; Idee und Konzept der Aufführung), der die Partitur in das Editionsprogramm der Reihe „Denkmäler der Tonkunst in Dresden“ aufnahm. Die kritische Neuedition, herausgegeben von Sebastian Biesold und begleitet von Texten mit den neuesten Forschungsergebnissen, liegt nun vor und erscheint im Berliner Verlag Ries & Erler.

Die Aufführung der „Fastnachts-Lust“ wurde in internationaler Besetzung von Ars Augusta e.V. produziert, einem erfahrenen Verein mit dem passenden künstlerisch-musikalischen Profil und der nötigen Expertise, um das Projekt angemessen umzusetzen. Besonders wertvoll ist der polnisch-deutsche Schwerpunkt des Vereins und seine enge Verbindung zum sächsisch-polnischen Kulturerbe unter August dem Starken. Die Regie und die neuen verbindenden Texte für das kleine Theaterstück zwischen Oper und Ballett übernimmt die Dresdner Regisseurin und Autorin Amal Reich.

Die Produktion entstand in enger Zusammenarbeit mit Musikschätze aus Dresden e.V. und ist in die internationale Tagung „Mätressen, Macht und Kunst um 1700. Spielräume weiblichen Handelns an europäischen Fürstenhöfen“ eingebunden (veranstaltet vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde Dresden, der TU Dresden, der KU Eichstätt-Ingolstadt, der JMU Würzburg und der SLUB Dresden).


Künstlerisches Team und Ensemble (La Compagnia Sassone)


In den Rollen:

Aurora: Beate Laaß (Schauspielerin)

Der Liebhaber: Roberto Jacchini Virgili (Tenor)

Die Hoffnung: Nicolle Cassel (Sopran)

Die Eifersucht: Radoslava Vorgic (Sopran)

Die Freude: Alexandra Heath (Sopran)


Das Lausitzer Barockensemble

Violinen: Voitech Zajic, Mateusz Janus Viola: Dominika Garncarz, Barockcello: Szczepan Dembiński, Viola da Gamba: Radosław Dembiński, Oboe: Hanna Piasna, Paulina Dołęgowska​, Theorbe: Marysia Wiłgos,  Cembalo: Reinhard Seeliger.

Regie & Texte: Amal Reich

Choreografie: Mandy Coleman

Produktion & künstlerische Leitung: Eleni Müller


Avant-première: 26. September 2026, 19:30 Uhr Gerhart-Hauptmann-Theater, Apollosaal, Görlitz

Premiere: 28. September 2026, 19:30 Uhr Schlosskapelle, Dresden


Veranstalter:

Ars Augusta e.V., Augustastr. 6, 02826 Görlitz, arsaugusta@gmail.com | www.arsaugusta.org

Institut zur Erforschung und Erschließung der Alten Musik in Dresden (Musikschätze aus Dresden) e.V., Sarrasanistr. 5, 01097 Dresden, info@musikschaetze-dresden.de | www.musikschaetze-dresden.de


Kooperationspartner: Staatliche Kunstsammlungen Dresden  www.skd.museum

Sponsoren | Partner

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaats Sachsen und die Stadt Görlitz. Gefördert im Rahmen der Aktion „Zeig Dein Sachsen“ der Landeskampagne So geht sächsisch. zum 1100-jährigen Sachsen-Jubiläum 2029: Sachsen1100.

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© 2026 Ars Augusta e.V. . Erstellt von Eleni Triada Müller

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